WWF-pavillon
living planet square - EXPO 2000, hannover

“make a gift to planet earth and be a part of the puzzle of life”. – andré heller, einer der ideenreichsten multimedia-aktionisten unserer zeit, konzipierte gemeinsam mit mathis barz den wwf-pavillon auf der expo 2000 in hannover. der pavillon wird von einem 14m hohen erdgeist bewacht, der fauna und flora symbolisiert. die verkleidung des pavillons mit versteinerungen aus der marokkanischen sahara stellen die vom aussterben bedrohten tierarten dar. der wwf-pavillon wurde von den besuchern zum wahrzeichen der expo gekührt. – hannover, deutschland

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facts & figures

der WWF-pavillon auf der EXPO 2000 in hannover
 
der WWF-pavillon wird von einem 14m hohen erdgeist bewacht, ein lebendiges, sich im wachstum ständig verwandelndes efeuwesen, das eine vogelmaske mit erleuchteten augen auf den schultern trägt. fauna und flora sind in ihm symbolisiert. verkleidet ist der pavillon mit jahrmillionen alten versteinerungen aus der marokkanischen sahara, welche die vom aussterben bedrohten tierarten darstellen. dem pavillon-kubus ist eine rote ellipse eingeschrieben, die von einer dunkelblauen wand umfasst wird. ein glasdach beleuchtet den blauen inforaum und gibt die sicht auf den überragenden erdgeist frei.
der WWF-pavillon ist vom living planet square umgeben, der von sechs riesigen keramischen puzzlebildern, der „weltkarte des lebens“ eingerahmt wird. die wandbilder der kontinente bestehen aus 137.000 einzelnen puzzleteilen und jeder, der für die WWF-initiative spendet, erhält symbolisch einen puzzlestein in dieser „weltkarte des lebens“ und wird namentlich auf dem grössten puzzlekunstwerk der welt verewigt.
der wwf-pavillon wurde von den besuchern zum wahrzeichen der expo gewählt.
 
 
technische daten
 
fassadenverkleidung: 270 muschelkalksteinplatten aus marokko
erdgeist-figur: mehrschichtige, fünfteilige stahlrohrkonstruktion
begrünung: 10.000 efeutriebe in steinwolle und integrierter bewässerung
dimensionen: pavillon: 7,2 × 7,2 × 6,3 m, erdgeist: 14 m
planungsbeginn: juni 1999
baubeginn: april 2000
ausstellungsdauer: 1. juni bis 31. oktober 2000