luna café
das kristallwelten café-restaurant

das luna café, die neukonzeption von restaurant und café, wird zusammen mit europäischer spitzengastronomie in der nähe bedeutender kunst angesiedelt. als gegenpart zum shop ladet das café luna mit einem bunten reigen an farben und warmem licht zu exquisiten speisen und getränken ein. – wattens im tirol, österreich

pläne

modell

facts & figures

das neue kristallwelten café
 
das café luna, die neukonzeption von restaurant und café wird zusammen mit europäischer spitzengastronomie in der nähe bedeutender kunst angesiedelt. als gegenpart zum shop ladet das café luna mit einem bunten reigen an farben und warmem licht zu exquisiten speisen und getränken ein. die furnierten wandpaneele aus heimischer nuss entsprangen einer laune der natur und sind eine rarität. der fantasie sind keine grenzen gesetzt und jeder betrachter entdeckt in der maserung der paneele eigene gesichter, figuren und fabelwesen. aus ethischen gründen wurde gänzlich auf tropenhölzer verzichtet und ausschließlich heimisches holz verwendet. die furniere der wandpaneele stammen von einem nussbaum aus wolfsbach im mostviertel. ein zehn meter langer luster aus 3000 einzelkristallen schmückt als kristalliner regen die bar. farbintensive streifenwände und glasscheiben mit mattierten glitzerstreifen geben dem café luna ein ganz besonderes ambiente. als designklassiker bietet der ant chair von arne jacobsen entsprechenden sitzkomfort. das dunkle eichenparkett und die apricotfarbene akustikdecke runden den raum farblich ab.
 
das gestaltungskonzept
die herausforderung bei der gestaltung des café-restaurants war, an die intensität und erlebnisreichtum der wunderkammern anzuschließen und den besucher mit ungewohnter farbigkeit und außergewöhnlichen materialien zu überraschen. das ziel war einen ungewöhnlichen und unvergeßlichen raum zu schaffen, der bei den besuchern emotionen löst und in der erinnerung haften bleibt. die illusion, man könnte sich in new york, paris, hongkong oder tokio befinden, bleibt auch nach dem rundgang durch die wunderkammern erhalten. das café luna hat internationales flair und läßt vergessen, daß man sich mitten in einem ostalpental befindet.
 
das raum- & funktionskonzept
die raumkontur des cafés resultiert aus den umliegenden räumen. logistisch gesehen liegt das café zwischen shop und küchenbereich mit der anlieferung. zwischen café-restaurant und kristallwelten shop besteht, getrennt durch eine facettierte glasscheibe, sichtkontakt, damit die besucher sich räumlich besser orientieren und den weiteren ablauf ihres besuches besser planen können. der großzügige küchenbereich ist mit zwei durchgängen mit dem barbereich im gastraum verbunden. die küche ist mit allem ausgestattet, was für den tagesbetrieb, wie auch für großveranstaltungen, events und fürs katering benötigt wird. weitere lager- und kühlräume sind im untergeschoß angesiedelt. gemeinsam mit auftraggeber und betreiber wurden anforderungskataloge erarbeitet, funktionsabläufe optimiert, ausstattungswünsche berücksichtigt und in die aktuelle planung eingearbeitet.
 
multifunktionalität
auf die flexibilität in der nutzung wurde auch in diesem bereich großen wert gelegt. das café-restaurant kann dank der stapelbaren und leichten bestuhlung flexibel genutzt werden. die runden und eckigen tische in verschiedenen grössen können je nach bedarf gruppiert und kombiniert werden. die 10 meter lange bartheke kann mit offenen vitrinen als self-service theke im tagesbetrieb, mit verglasten vitrinen für gehobenere anlässe und mit verdeckten vitrinen als sektbar und für galabuffets hergerichtet und benutzt werden. die bar wie auch der gastraum sind flexibel nutzbar und ermöglichen die veranstaltung unterschiedlichster events in einem besonderen ambiente.
 
das material- & farbkonzept
es wurden materialien mit starker ausstrahlung verwendet; furnierpaneele aus heimischer nuß mit besonders warmen farbtönen und lebhafter zeichnung, kombiniert mit farbintensiven streifenwänden in anlehnung an farbkonzepte von werner panton. die farbstreifen verleihen dem raum eine heitere note ohne aufdringlich farbig zu wirken. die steifen halten die waage zwischen farblichem verlauf und kontrastreichen farbkombinationen. eine neuinterpretation von motiven aus den 60er und 70er jahren, ohne bemühung des retro-looks. das motiv der runden fenster mit ihren spiegelnden edelstahllaibungen und mattierten scheiben, von nusspaneelen umrahmt, könnte aus einem james bond film stammen. die aprikotfarbene akustik-streulochdecke taucht den raum zusätzlich in sanftes, warmes licht. der parkettboden aus sortierten, kerngeräucherten eichenstäbchen nimmt das streifenmotiv auf, belebt den gastraum zusätzlich und gibt ihm die notwendige tiefe. mattierte glitzerstreifen aus einem von swarovski speziell entwickelten kristallack zieren die glasflächen und nehmen das thema kristall in die gestaltung auf und filtern die sicht in die angrenzenden bereiche.
 
das lichtkonzept
das ebenfalls von architekt barz erarbeitete lichtkonzept für die beleuchtung des raumes, verstärkt das angenehme, warme ambiente. ein mischlicht aus weißem und orangem halogenlicht tauchte den raum in sanfte buntheit. peripher angeordnete, schwenkbare deckeneinbaustrahler beleuchten die umgebungswände mit ihren unterschiedlichen materialien. in mehrere schaltkreise unterteilt, können die beleuchtungsgruppen einzeln angesteuert und gedimmt werden. dadurch können unterschiedlichste lichtstimmungen kreiert und dem jeweiligen anlass angepasst werden.
 
sonderlösungen & spezialanfertigungen
für die verkleidungen der stahlbetonsäulen wurden gemeinsam mit einer spezialfirma in der schweiz elektropolierte edelstahl-spiegelbleche in der länge von 4 metern ohne teilung angefertigt. die materialbeschaffung und das rollen der bleche in dieser länge war keine einfache sache. die unglaublichen spiegelungen und die leichtigkeit der erscheinung der säulen waren aber ein redlicher lohn für die bemühungen der firmen und den durchsetzungswillen des architekten.
der eigens für diesen ort konzipierte kristallulster aus 3000 geschliffenen einzelkristallen von swarovski, aufgefädelt auf 110 stränge aus ganz feinem, schwarzen stahldraht, rieselt wie ein kristallregen aus der abgehängten decke auf die bar hinunter. die beleuchtung des lusters erfolgt durch die anstrahlung jedes einzelnen stranges mittels glasfaser lichtleiter aus einer zentralen lichtbox.
für die furniere der wandpaneele wurden aus ethischen gründen ausschließlich heimische hölzer verwendet. die furniere stammen von einem nussbaum aus wolfsbach im mostviertel/nö; rund geschält, stehend furniert und auf bild gelegt. der architekt hat die furniere persönlich ausgesucht und sich zu diesem zwecke bei verschiedenen firmen über 100 verschiedene stämme angeschaut.
der renommierte dänische möbelhersteller fritz hansen hat exklusiv für dieses lokal den designklassiker ant chair von arne jacobsen mit einem furnier in dunkler wengeoptik entwickelt und in einer kleinserie hergestellt.
 
materialisierung
bodenbelag: hochkant-industrieparkett, eiche kerngeräuchert
decke: akustikdesignplatte, gipskarton, streulochung plus
furniere: europäisch nuss, rundgeshält
farbwände: mdf-streifen, spritzlackiert
mattierte streifen: kristalllack
säulen: edelstahlverkleidung hochglanz auf stahlbetonsäule, elektropoliert
kristalluster: 3000 stk. swarovski einzelkristalle auf brüniertem stahlkabel
barausstattung: massivholz und furniere europäische nuss
raumbeleuchtung: fa. regent licht, wien
möblierung: tischplatten: max-laminat auf multiplexplatte
tischfuß: trompete verchromt
bestuhlung: ameise von arne jakobson
barhocker: leder schwarz, pelle soft